Fähnlein Fieselschweif, der: Der Fähnlein Fieselschweif, also die Pfadfinder in der schönen Stadt Entenhausen, ist für die →Pfadfinderei Fluch und Segen zugleich: Segen, weil sich dadurch viele Kinder zu den →Pfadfindern hingezogen gefühlt haben. Fluch jedoch, weil sehr häufig „Ahahaha, Fähnlein Fieselschweif, oder was“ kommt, wenn man erzählt, dass man bei den Pfadfindern ist.

Fahrtenname, der: Der Fahrtenname ist der Name, unter dem du bei den →Pfadis bekannt bist. Zwar gibt es das bei uns im →Stamm so nicht –wir heißen tatsächlich noch „Volker“ oder „Maik“ oder „Matthias“ oderoderoder-, in vielen anderen Stämmen ist der Fahrtenname geradezu Pflicht. Es gibt zwei Arten von Fahrtennamen: Der vielleicht auch aus der Situation entstandene und der selbst ausgedachte Name. Wenn überhaupt, dann ist die erste Variante immer noch die beste: Der Name „Matthias“ beispielsweise verleitete einst dazu, dass dieser Junge mehr unter dem Namen „Matjes“ bekannt war. Oder eine andere Situation: Alle →Pfadis standen im Kreis. Plötzlich drehte sich ein Junge um und fing an zu rennen – und rannte, rannte schneller, noch schneller, bis er dann kurz vorm →Donnerbalken langsamer wurde und letzten Endes sein Vorhaben aufgab: Und dieser Junge wurde dann zeit seines Pfadilebens „Schiss“ genannt. Das ist die Variante 1. Variante 2 ist wesentlich fantasieloser: Da ärgert sich dann wohl jemand, dass er oder sie immer noch „Martin“ oder „Ulrike“ genannt wird, so dass sie sich sehnlichst einen Fahrtennamen herbeiwünschen. Nur passiert ihnen nie etwas und „Maddin“ oder „Uli“ wollen sie eigentlich nicht heißen, obwohl sie so gerufen werden. Dann, nach nächtelanger Brüterei, fällt es ihnen dann ein: Ich möchte fortan „Kasper“ genannt werden, weil ich so lustig bin! Oder „Käsine“, weil ich so gern Käse esse! Und die nächsten Jahre haben diese Menschen dann damit zu tun, andere mit „Nennt mich bei meinem Fahrtennamen!“ zu nerven. Aber für die, die Maddin und Uli schon ewig kennen, werden die zwei natürlich immer Maddin und Uli bleiben.

Feuer, das: Siehe dazu bitte →Lagerfeuer.

FUBATU, das: Abkürzung für FUßBAllTUrnier. FUBATUs werden im Allgemeinen jährlich veranstaltet, normalerweise innerhalb der →Landesmark. Jeder teilnehmende →Stamm stellt demnach eine Mannschaft (oder auch mehrere, wenn es die Stammesgröße zulässt), welche nach Altersstruktur gestaffelt gegeneinander spielen. Der Gewinner des FUBATUs richtet das folgende Turnier aus.