Ziel der christlichen Pfadfinderarbeit ist es, den Mädchen und Jungen ab 10 Jahren einen Weg zur Entwicklung Ihrer Persönlichkeit zu weisen, der sie zu weltoffenen, selbständig denkenden und verantwortungsbewusst handelnden Menschen und Staatsbürgern werden lässt.

Mittel der pfadfinderischen Erziehung sind die Pfadfindergesetze, ein aufeinander aufgebautes Lernsystem (Probenordnung), die gemeinsame Kleidung (Kluft), das Fahrtenleben in freier Natur und vor allem die Gemeinschaft, in der christliche Werte gelebt werden und jeder Aufgaben und Verantwortung übernimmt.

Es gibt in Deutschland über 100 verschiedene Pfadfinderbewegungen mit teilweise sehr unterschiedlichen Arbeitsansätzen. Es gibt politisch motivierte Pfadfinder (leider auch stark links- oder rechtsextreme) als auch Gruppen, die von Kirchen oder anderen Institutionen, die Nachwuchswerbung betreiben wollen, gesteuert werden. Oft sind Pfadfindergruppen nur regional tätig, manchmal aber auch überregional.