Wölfling, der: Kinder zwischen 7-11 Jahren heißen bei uns Pfadfindern Wölflinge. Die Gruppe, die die Wölflinge bilden, nennt sich →Meute. Die Meute im →Stamm Mauritius heißt →Grauwölfe. Die Leitung der Meute nennt sich →Akela. Wenn ein Kind neu in die Gruppe kommt, ist es erst einmal nur Gast. Wenn es aber dabei bleibt, Spaß hat und es sich gut integriert, erfolgt die →Aufnahme zum Wölfling. Das Kind gibt das →Wölflingsversprechen ab und erhält anschließend das →Halstuch. Bei den Wölflingen ist das →Halstuch grün. Die Wölflinge heißen übrigens so, weil die →Meute sich nach dem →Dschungelbuch orientiert; dort wird das Menschenkind →Mowgli von einem Rudel Wölfe aufgezogen.

Wolf, der: In diesem Falle ist nicht das wahrlich edle Tier gemeint, sondern das Phänomen, welches während einer Wanderung eintritt: Ein Wolf ist also ein Wundscheuern der Gesäßfaltenhautpartie (geiles Wort, nech?), hervorgerufen durch Schweiß oder heftigen Regen. Hört sich lustig an, ist aber durchaus schmerzhaft und führt zu ekelhaft nässenden Hautäh, ja – Hautabreibungen. Äußerst unschön. Dennoch löst der jammernde Ausspruch „Oh Mann, ich hab mir echt n´ üblen Wolf gelaufen“ bei den anderen →Pfadis regelmäßig große Heiterkeit aus, da schon jeder Einzelne von dieser unangenehmen Erscheinung irgendwann einmal betroffen war. Aber dann gibt es auch eine ordentliche Portion Mitgefühl: Schließlich sind →Pfadfinder keine Unmenschen…

Woodbadge, das: Das Woodbadge ist eine Auszeichnung, bestehend aus zwei Holzstöckchen an einer Lederkette. Es wird bei erfolgreicher Absolvierung des →Woodbadge-Kurses verliehen und an der →Kluft getragen.

Woodbadge-Kurs, der: Kurs zur Erlangung des →Woodbadges. Dieser Kurs ist für Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter bestimmt. Die Inhalte des Woodbadge-Kurses variieren, zielführend ist dabei aber eine umfassende Schulung für die Leiter der →Sippen und →Stämme.